Freie Software ? FrOSCon21 !

Zunächst geht es darum ein großes Missverständnis aufzuräumen. „Freie Software“ wird gerne mit Dingen wie „Freibier“ gleichgesetzt, also ich erhalte etwas für mich kostenlos und umsonst. „Freie Software“ meint aber in Wirklichkeit das gleiche wie „Freie Sprache“ (Engl. free speech), also Meinungsfreiheit. Bezogen auf Software heisst das, dass der Quellcode an eine „Open-Source-Lizenz“ gebunden ist, die es jedem ermöglicht sie zu benutzen, zu verändern und zu erweitern, solange er sie wieder allen zur Verfügung stellt. Die bekannteste ist die GNU General Public License GNU General Public License die schon seit 1985 besteht.

Von Free Software Foundation

Diese Lizenz nutzt nicht die das gesetzlich geschützte Copyright sondern die sogenannten Copyleft Regeln. Eine der bekanntesten Quellen für Freie Software ist GitHub GitHub , seit 2018 Tochterunternehmen von Microsoft.

Jetzt aber genug der Vorrede. Am 15 August 2026 fuhren wir die A3 nach St. Augustin. Hubertus übernahm dankenswerterweise den Fahrdienst. Trotz sommerlich heissen Wetters waren viele Hundert IT-Spezialisten der Free Software und OpenSource Szene zu ihrem 21. Jahrestreffen an die Uni St. Augustin gekommen und wir waren nicht wenig überrascht über das grosse Interesse. Aussteller und Programm boten aber auch alles auf, was Rang und Namen hat. Mit 46 Ausstellern von bareos bis XMPP (Jabber) waren fast alle wichtigen Vertreter der Szene in Deutschland und einige internationale dabei siehe Aussteller

Natürlich können wir hier nicht alle Aussteller berücksichtigen, aber ein paar möchten wir doch vorstellen.

Der Datenburg e.V. aus Bonn zeigte den selbst gebauten Lehrcomputer mit nur 4 Befehlen.
Daran kann man sehr schön lernen wie die Hardware arbeitet und die Elemente Programmspeicher , Datenspeicher und Befehlsdecoder zusammen spielen. Ihr müsst den Bonsai-Rechner nicht selbst bauen, denn es gibt eine sehr schöne Online Simulation hier

Unter https://inf-schule.de/ findet ihr alles zum Theme Informatik und Schule Incl. Dutzende Tools von Blackbox über Python bis RSA-Schlüsselerzeugung.

Auf der FrOSCon21 gab es einen eigenen Bereich für FreeOS, also freie Betriebssysteme, was zeigt, dass gerade dieser Bereich immer wichtiger wird in unserer vielfältigen Gerätewelt.

So dient beispielsweise F-Droid als vertrauenswürdige Quelle für freie und quelloffene mobile Apps. Über die Herstellerliste oben sind alle direkt im Internet erreichbar. Wie man an der Warnung (rosa Balken) erkennen kann sind solche Quellen manchen Herstellern ein Dorn im Auge. Die alternativen Quellen im Internet sind oft nur über Spenden finanziert und daher der Aufruf.

Natürlich besuchten wir auch den GUUG Stand gleich am Eingang wo Martin und die anderen Mitglieder schon auf uns warteten.

Die Konferenz

Mit über 100 paralellen Vorträgen in acht Hörsälen und Workshop Sessions an beiden Tagen von 10h-17h wurde kaum ein Bereich ausgespart. Die Vorträge konnten teilweise auch Online verfolgt werden. Unter Medien und Vortäge froscon2026 stehen 75 Aufzeichnungen zur Verfügung. Die Tracks umfassen typische IT-Themen wie Cloud, Entwicklung, Education, Databases Network, Notfallplanung, Security,, Smartphone, Patching, Systemadministration und Web Development siehe programm froscon2026

Wer Lust hat schaut und hört mal in die Vorträge rein. Als kleine Anregung diese beiden:

Von Dirk lernten wir, wie man Android mit CustomROMs betreibt.

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Jörg Kastning erzählt uns wie Nerds die digitale Souveränität ihrer Familie gefährden und wie die IT-Notfall-Dokumentation helfen kann

nerds_gefahrden_die_digitale_souveranitat_ihrer_familie


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